Mittwoch, 19. Februar 2020 - 10:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Fachgespräch: Die SDGs im Schatten drohender Finanzkrisen
Verschuldung, Austeritätspolitik und weltweiter Protest

Friedrich-Ebert-Stiftung, Godesberger Allee 149, 53175 Bonn
 
19. Februar 2020, 10:00-12:30 Uhr
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Massenproteste erschüttern derzeit weltweit eine wachsende Zahl von Ländern. In Ecuador, Chile und Argentinien, in Ägypten und im Libanon gehen Millionen von Menschen auf die Straßen. Die Gründe sind vielschichtig. Auslöser war aber in vielen Fällen die Ankündigung neuer Sparpakete durch die Regierungen im Rahmen einer forcierten Austeritätspolitik. Sie reagierten damit auf die eskalierende Auslandsverschuldung oder die verschlechterten weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Die Gefahr ist groß, dass sich die Lage im Jahr 2020 weiter verschärft. Schon heute zeichnen sich neue Verschuldungsspiralen mit möglicherweise verheerenden sozialen und ökologischen Folgen ab. Der Handlungsspielraum vieler Regierungen wird dadurch erheblich eingeschränkt – und damit auch ihre Möglichkeit, die Agenda 2030 und ihre globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu verwirklichen.

In unserem Fachgespräch möchten wir auf Grundlage eines neuen Reports des Global Policy Forums über die Gefahren einer sich ausbreitenden globalen Finanzkrise, die möglichen Folgen für die Verwirklichung der SDGs und die daraus abzuleitenden politischen Konsequenzen diskutieren.

Im Kern geht es dabei um alternative politische Lösungsansätze, die dazu beitragen, dass die Agenda 2030 und ihre Nachhaltigkeitsziele nicht einer neuen globalen Finanzkrise und einem inadäquaten Krisenmanagement zum Opfer fallen.

Wir laden Sie ein, diese Fragen mit uns zu diskutieren. Das Programm des Fachgesprächs finden Sie in der Anlage.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Martens, Global Policy Forum
Elisabeth Bollrich, Friedrich-Ebert-Stiftung


Für die Teilnahme an dem Fachgespräch bitten wir um Anmeldung per E-Mail an europe@globalpolicy.org