Montag, 28. März 2022 - 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Nicht mal die Hälfte der Bevölkerung auf diesem Planeten ist männlich. Deswegen passt es nicht, wenn wir immer nur von Kunden, Lehrern und Ärzten sprechen (und z.B. Kundinnen nicht nennen). Aber wie können wir es besser machen?

„Sehr geehrte Damen und Herren und äh…“ – Unsere Sprache stößt schnell an Grenzen, wenn wir Menschen jenseits des binären Geschlechter-Systems ansprechen möchten. Nicht-binäre Personen werden bereits in der Anrede häufig nicht berücksichtigt und die Nennung von mehreren Formen eines Worts oder die Nutzung von Gendersternchen, Doppelpunkt und Co. macht es oft ganz schön kompliziert. Trotzdem ist eine inklusive Sprache im Sinne der Gerechtigkeit unverzichtbar. Und in der Praxis manchmal gar nicht so kompliziert, wie wir zunächst meinen. Der Workshop gibt eine Einführung in gendersensible Sprache und vermittelt Wege zum sprachlichen Umgang mit Vielfalt. Ziel ist die Entwicklung einer sicheren Haltung, die Fehler erlaubt und Weiterentwicklung ermöglicht. Der Workshop richtet sich an Menschen, die keine oder wenig Vorkenntnisse im Bereich geschlechtersensibler Sprache haben.

Workshopleitung 

Annika Salingré, Pronomen: sie / ihr, Bildungsarbeiterin und Moderatorin

Ulla Scharfenberg, Pronomen: sie / kein Pronomen, Trainerin und Texterin

Veranstalterin ist die Heinricht Böll Stiftung Hamburg. Teilnehmen können Interessierte unabhängig von ihrem Wohnort.

Weitere Infos und Anmeldung hier: https://calendar.boell.de/de/event/binaer-war-gestern